Sonntag, 28. Juni 2015

2014/15 - Projekt Stufe 10

9.7.2015 19:00 Uhr - Club Marchwitza
5 Komödien in 60 Minuten




Aufführung vom 9.7.2015 im Club Marchwitza

Freitag, 15. Mai 2015

2014/15 - Projekt Stufe 11

Reiseziel Unbekannt


Findest du es gut, dass Deutschland Asyl gewährt?

Kennst du einen Asylanten persönlich?

Würdest du mit einem Asylanten Fußball spielen?

Würdest du einen Asylanten als Lehrer akzeptieren?

Würdest du einen Asylbewerber bei dir aufnehmen?

Diese Fragen stellen sich 15 Schüler des DSP-Kurses 11 des A.-Schweitzer-Gymnasiums in ihrer Eigenproduktion "Reiseziel unbekannt", die am 1.7. 2015 um 19.00 Uhr im F.-Wolf-Theater aufgeführt wird.

Sie versuchen dabei nicht nur die aktuelle Asylpolitik sehr persönlich zu hinterfragen, sondern spannen auch einen geschichtlichen Bogen zu Verfolgung und Flucht im Nationalsozialismus.

Weitere "Highlights" sind eine Performence-Gruppe aus Guben, die sich auch in musikalischer Form mit dem Thema Flucht und Glück auseinandergesetzt hat und der Chor der Nationen unter der Leitung  des Frankfurter Künstlers Herrn Kurzwelly.




Sonntag, 15. Februar 2015

2014/15 - Projekt Stufe 12



„Ein Irrer kommt selten allein “

frei nach „Die Physiker“ von F. Dürrenmatt


Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Physiker, die sich als Geisteskranke ausgeben. Einer behauptet Albert Einstein zu sein, der zweite hält sich für Isaac Newton und der dritte ist Johann Wilhelm Möbius. Er ist derjenige, der die Formel zur Vernichtung der Welt entdeckt hat und möchte diese unbedingt beschützen, um die Welt zu retten. Möbius behauptet deshalb, ihm erscheine der König Salomo. Mit dieser Behauptung will er sich so unglaubwürdig wie nur möglich machen und den Missbrauch seiner Formel verhindern. Newton und Einstein sind in Wahrheit Agenten von unterschiedlichen Geheimdiensten und haben sich nur einweisen lassen, um an die Weltformel zu gelangen.

Alle drei Physiker ermorden aber auch Krankenschwestern, was sind die Motive?



aufgeführt von DSP-Kurs  12  am 15.4, 19.00 Uhr in der Aula des ASG, Eintritt frei, eine Spende zum ABI-Ball kann bei Gefallen geleistet werden

2014/15 - Projekt Stufe 9

Das Gespenst von Canterville - DSP 9 / Frau Steinhagen


Der amerikanische Botschafter Otis ist gewarnt: In den Mauern von Canterville treibt ein Gespenst sein Unwesen. Nämlich niemand geringerer als der gefürchtete Sir Simon, der seinerzeit seine Frau ermordet haben soll. Dass es auf Schloss Canterville spukt, lässt die amerikanische Familie allerdings unbeeindruckt. Und so ziehen die Otis’ in das neu erworbene Domizil. Und prompt wird nicht die Familie in Angst und Schrecken versetzt, sondern die Amerikaner machen dem Gespenst das Leben zur Hölle: Vor allem die Zwillinge Tom und Jerry treiben es mit ihren kleinen Gemeinheiten zur Verzweiflung.


„Das Gespenst von Canterville“ erschien 1887 als erste Erzählung des irischen Schriftstellers Oscar Wilde.





aufgeführt von DSP-Kurs  am 19.5. 2015, 10.00 und 19.00 Uhr in der Aula des ASG, Eintritt frei

2014/15 - Projekt Stufe 11



Forschendes Theater- „Krieg!- Hier?" DSP11/Frau Steinhagen


Das Theaterprojekt „Krieg!- Hier?" besteht aus zwei Ebenen

1. Ebene: Briefe und Geschichten von Flucht, Zivilcourage, Ängsten und Verfolgung im 3. Reich

Ausgangsposition ist der Briefroman "Adressat unbekannt " von  Taylor Kressmann. Das Werk handelt vom Ende einer Freundschaft zweier Geschäftsleute zu Beginn der NS-Herrschaft.
Aber auch in Fürstenberg(heute Eisenhüttenstadt) gab es in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer in der jüdischen Bevölkerung (z.B. die Fam. Fellert) zu beklagen.

Forschungsfragen sind:
       Wie konnten in einem hochzivilisiertes Land Menschen zu Mördern werden?
       Wie würdest du dich entscheiden? Anpassung, Flucht, Widerstand?


2. Ebene: Probleme von Toleranz in der Gegenwart und die Wahrnehmungen/Reflexionen von jungen Menschen aus Eisenhüttenstadt

Wir sehen natürlich täglich, wie Fremdenhass, Intoleranz in unserer Gesellschaft existieren, auch hier in Eisenhüttenstadt. Die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerberlnnen (ZAST) in Eisenhüttenstadt sorgt für starke Diskussionen und Medienpräsenz.
Ausgangsposition für uns war das Gedankenexperiment von J. Teller: „Krieg, stell dir vor, er wäre hier.“ und die Befragung von Flüchtlingen, die über ihre Flucht berichten sowie Dokumentationen, Fakten zu Flucht und Asyl.

Forschungsfragen sind:
       Wenn bei uns Krieg wär, wie würdest du dich entscheiden?
       Was bedeutet Heimat, Fremde?

Die Gruppe versucht, die beiden  Ebenen mit modernen theatralen Formen (szenisches Spiel, Lesen von Dokumentationen, Diskussionen, Songs, Fotos, Ausdruckstanz, Videoeinspielungen)  zu einer vielschichtigen Collage zu verbinden.


1.7.2015  19.00 Uhr Aufführung Friwo