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| Gruppenfoto der beiden DS-Kurse |
Sonntag, 14. April 2013
2012/13 - Schule- mein (Alb)-Traum? (DS 11)
„Schule mein (Alb)Traum“
Eigenproduktion des Kurses Darstellendes Spiel des
Albert-Schweitzer-Gymnasiums Eisenhüttenstadt
Druck, Stress, Angst,
Respektlosigkeit – Alltag an heutigen Schulen? Sicher nicht überall, aber
dennoch viel zu oft. Es stellt sich die Frage: „Wie lange kann das so noch gut
gehen?“ Was passiert, wenn sich diese ausweglose Spirale zuspitzt? Kann man
dann überhaupt zwischen Opfer und Täter unterscheiden? Um diese Fragen dreht
sich das Stück „Schule mein (Alb)Traum“ des DSP-Kurses 11 des
Albert-Schweitzer-Gymnasiums.
32 Schülerinnen und
Schüler aus 2 Kursen haben seit Beginn des Schuljahres verschiedene
Theaterstücke und Bücher zu diesem Thema gelesen, bearbeitet und schließlich
ihr eigenes daraus gemacht. „Die Arbeit am Stück macht Spaß, weil ja die
Freunde mitmachen, aber manchmal ist es auch hart“, erklärt Julia Reich.
Es geht um das Bild von
Macht und Ohnmacht und das Stück stellt in drei großen Teilen verschiedene
Rollenverteilungen dar. Zunächst wird gezeigt, wie der Schüler die Ohnmacht
eines Lehrers zu seinem Vorteil ausnutzen kann und welche Folgen das für beide
hat. Doch ebenso kann der Lehrer sich seine Macht auf Kosten des Schülers
zurückholen und das Verhältnis mit
Gewalt umdrehen. Oder es sind die Schüler, die nach Sinn und Bedeutung im Leben
suchen, sich dabei gegenseitig unter Druck setzen und irgendwann die Kontrolle
verlieren. Wozu Verzweiflung und Druck Menschen, ob Schüler oder Lehrer,
bringen kann und wie leicht man sich dann in eine ausweglose Situation hinein
manövriert – auch darum geht es in dem Stück.
Alle Schüler sind
motiviert bei den Proben, holten sich sogar schon Tipps von Profis. Lisa Zemke,
17, sagt dazu: „Ich fand es gut, dass
Regisseure bei zwei Proben dabei waren und uns Tipps gegeben haben.“
Kreative Arbeit ist ein
Prozess mit vielen Reibungspunkten und Diskussionen, aber die Schüler/innen
sind stolz, da ihr eigenes Stück entstanden ist. Mit kaum einer Rolle kann man sich so gut identifizieren
wie mit der des Schülers, schließlich spielt sich ein Großteil des Lebens in
der Schule ab. „Manchmal fühlt es sich gar nicht an, als würde man eine Rolle
spielen, weil man ja selber Schüler ist“, meint Maxi Lorenz, 17. Dennoch ist
Schüler nicht gleich Schüler, genau wie in der Realität gibt es auch im Stück
verschiedene Charaktere. Dazu kommen die unterschiedlichen Lehrer-Typen und
besonders in dieser Rolle kann es interessant sein, mal die „andere Seite“
kennenzulernen.
Jeder hatte die Möglichkeit,
seine Stärken und Interessen in das Stück einzubringen. Einige Tanzbegeisterte
erarbeiteten sogar eine zum Stück passende Choreographie und auch die Technik
wird von engagierten Schülern organisiert. „Ich finde es voll gut, dass wir in
den zwei DSP-Stunden pro Woche so viel schaffen wie zum Beispiel ein eigenes Textbuch, einen Tanz oder
Videoeinspielungen“, bewundert Maria Beller die geleistete Teamarbeit.
Natürlich geschieht das
alles nicht nur zum Spaß, sondern es soll auch eine Botschaft vermittelt
werden. Wir wollen mit unserem Stück zeigen, dass sich Schule ändern muss, und
zwar in vielerlei Hinsicht. Die Probleme, die im Stück gezeigt werden, sind
Alltag. Sie werden im Stück überspitzt dargestellt, aber sie existieren und
sollten nicht ignoriert werden. Julia Reich dazu: „Wir wollen auf die Probleme
aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.“ Auch Tom Herrnsdorf, 17, ist
dieser Meinung: „Ich finde unser Stück gut, weil es nicht die heile Welt
darstellt, sondern schreckliche Dinge, die für manche Schüler wirklich real
sind.“
Doch Schule ist
keineswegs nur schlecht, im Gegenteil, es gibt auch viele schöne Seiten. Unser
Stück zeigt auch diese und soll dazu beitragen, dass sie überwiegen und nicht
von zu viel Stress und Druck verdrängt werden. Schule ist nicht schrecklich,
aber sie muss sich ändern.
Samstag, 23. Februar 2013
2012/13 - King Kongs Töchter (DS 12)
das sind die drei Altenpflegerinnen Carla, Meggie und Berta,die ihrem Beruf eine Qualität der besonderen Art geben. Als„Stewardessen für die letzte Reise“ drapieren sie ihre Schützlinge nach Hollywood-Vorbild und inszenieren ihren Tod. „Der Tod ist ein Termin und wir sind die Chefdisponentinnen“, stellen Berta und Carla in der ersten Szene fest. Zwischen Resignation und dem Willen ihr restliches Leben zu gestalten, leben die Alten, Frau Greti, Frau und Herr Albert, Herr Pott, Herr Nübel und Frau Tormann, mit ihren Eigenheiten, Wiederholungen und Ritualen zusammen. Das Stück ist geprägt von Einsamkeit, Hoffnung und Sehnsucht. Drei Themen, die sich durch alle Figuren mit unterschiedlicher Ausprägung durchziehen.
Werbung für die Seniorenresidenz:
Montag, 20. August 2012
2011/12 - Ein Sommernachtstraum (DS 10)
Ein Sommernachtstraum
wurde am Ende des Schuljahres 2011/12 vom DSP Kurs der 10. Klassen inszeniert.
Einige Bilder von der Aufführung finden Sie im Folgenden.
Das Copyright der Fotos liegt bei C. Held.
Eine Vervielfältigung sowie der Download sind nicht gestattet.
Freitag, 1. Juni 2012
2011/12 - Der Revisor (DS 11)
Eine kleine Stadt – irgendwo in Russland.
Alle haben sich
eingerichtet in ihrer behäbigen Beschaulichkeit.
Korruption und Schlamperei
blühen.
Einige sind reich geworden und andere haben nichts.
Es wird gelogen und
betrogen. Alle wissen es und keiner tut etwas dagegen.
Da spricht sich plötzlich herum,
dass ein Revisor die
Stadt besuchen wird und die Stadtkasse kontrollieren soll…
Gogols Komödie hat
einen aktuellen Beigeschmack –
und die Gestalten auf der Bühne kommen uns in
ihrer Komik sogar bekannt vor.
Zu unserer Premiere
am Donnerstag, dem 07.Juni um
19:00 Uhr
in der Aula des Albert- Schweitzer-Gymnasiums
sind alle herzlichst
eingeladen, die Spaß am Komödiantischen haben,
russische Lieder kennen lernen
wollen
und einen Blick für die Gesellschaftssatire Gogols entwickeln können.
Samstag, 21. April 2012
2011/12 - Frühlingserwachen (DS 11)
Der DSP – Kurs der 11. Klassen präsentiert
“Frühlingserwachen“ am 05. Juni 2012 um 19.00 Uhr im Friedrich-Wolf-Theater
Livemitschnitt vom Talentefest 2012 in der Aula des ASG
Die Qualität wurde zur Optimierung der Ladezeit erheblich verringert!
Beitrag des OSF vom 10.11.2011 zum Stück
Die
Kindertragödie "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind war schon Ende
des 19. Jahrhunderts, zur Entstehungszeit, ein Skandalstück, da sie sehr
offen die Frage der sexuellen Aufklärung und den Leistungsdruck auf
Jugendliche problematisiert. Kritisch wird auch die Vorbildwirkung der
Eltern und Lehrer hinterfragt.
In
der heutigen Zeit können Jugendliche durch die Medien sehr offen mit
diesen Themen umgehen, allerdings verbirgt sich darin auch eine große
Gefahr.
Der
Kurs Darstellendes Spiel der 11. Klasse des ASG will mit seiner eigenen
Fassung des Stücks Lehrer, Eltern und Schüler auf dieses Problem
aufmerksam machen und zur Diskussion anregen.
2011/12 - Ein Sommernachtstraum (DS 10)
Die beiden DSP-Kurse der 10. Stufe beschäftigen sich in diesem Jahr mit dem Stück
"Ein Sommernachtstraum" frei nach Shakespeare.
Es haben sich mehrere Gruppen in jedem einzelnen Kurs herausgebildet,
welche sich damit beschäftigen, bestimmte Szenen in "Ihrer Art" darzustellen.
welche sich damit beschäftigen, bestimmte Szenen in "Ihrer Art" darzustellen.
Sonntag, 25. März 2012
2011/12 - Blue Mountain Club (DS13)
Mit freundlicher Unterstützung des OSF Eisenhüttenstadt bereicherten folgende Videos die Aufführung des Stückes "Blue Mountain Club":
Sonntag, 5. Februar 2012
Dienstag, 14. Juni 2011
2010/11 - Was ihr wollt (DS 12)
Was ihr wollt
Nach dem Stück von Wilhelm Shakespeare spielt der DSP-Kurs der 12. Klasse das Stück
„Was ihr wollt“.
„Was ihr wollt“.
Die Aufführung der Komödie ist
am 20. Juni in der Aula des Albert-Schweizer Gymnasiums um 19 Uhr. Einlass ist 18.30 Uhr.
Freier Eintritt.
Durch ein Schiffsunglück vor der Küste Illyriens wird Viola von ihrem Zwillingsbruder Sebastian getrennt, der ihr täuschend ähnlich sieht.
Als Mann verkleidet, nimmt Viola Dienste beim Herzog Orsino von Illyrien unter dem Namen Cesario an. Orsino ist verliebt in die schöne Gräfin Olivia, die diese Liebe jedoch nicht erwidert.
Unter großen Anstrengungen schafft es Cesario – also Viola – bei der Gräfin als Bote Orsinos vorgelassen zu werden, wobei sich Olivia in Cesario verliebt.
Als Olivia Cesario die Liebe gesteht, muss sie diese natürlich zurückweisen…
Ob das für alle Beteiligten ein gutes Ende nehmen wird?
Montag, 21. März 2011
2010/11 - Hexenjagd Fernsehbeitrag (DS 12)
Der DSP – Kurs der 12. Klassen präsentierte
“Hexenjagd“ am 24.5. um 19.30 Uhr im Friedrich-Wolf-Theater
Beitrag des OSF vom 18.03.2011 zum Stück.
Samstag, 11. Dezember 2010
2010/11 - Hexenjagd (DS 12)
Der DSP – Kurs der 12. Klassen präsentiert
“Hexenjagd“ am 24.5. um 19.30 Uhr im Friedrich-Wolf-Theater
vom US-amerikanischen Schriftsteller Arthur Miller.
Wir befinden uns im Jahre 1692 in einer streng-gläubigen Gemeinde in Salem , Massachusetts.
Junge Mädchen der puritanischen Hafenstadt tanzen nachts nackt im Wald, während eine schwarze Sklavin Beschwörungsformeln über dem Feuer murmelt.
Sie sollen Abigail, einem der Mädchen, zu ihrem Liebesglück mit einem verheirateten Mann verhelfen.
Es wäre an sich eine vergleichsweise harmlose Angelegenheit, die wohl keinem der Beteiligten irgendeinen bleibenden Schaden zufügen könnte, wenn nicht Abigails Onkel, Pastor Parris, der Zeuge des nächtlichen Rituals wäre, an dem zu seinem Schrecken auch seine Tochter Betty und seine Nichte teilnehmen.
Einige Mädchen erleiden hierdurch einen derartigen Schock, dass sie am nächsten Morgen völlig apathisch im Bett liegen bleiben.
Als der herbeigerufene Arzt zugeben muss, dass er keinen Grund für diesen Zustand erkennen kann, geht auch schon die Furcht in der Bevölkerung um, dass vermeintlich übernatürliche Kräfte für die Krankheit der Mädchen verantwortlich sind.
Sind die Mädchen verhext worden? Wenn ja, von wem?
Diese Furcht wird zu vermeintlicher Gewissheit, als man die schwarze Sklavin Tituba unter massiven Druck das Geständnis herauspresst, mit dem Teufel im Bunde zu sein.
Es beginnt eine Welle von Verleumdungen, die durch den Ort ziehen, die getrieben wird von Rachsucht, Neid und Gier.
Gelingt es dem Gericht, die Wahrheit heraus zu finden und die Mädchen als Betrügerinnen zu entlarven oder werden Unschuldige hingerichtet?
Mittwoch, 24. November 2010
2010/11 - Deutschlands next SuperBand (DS 9)
Im Schuljahr 2010/11 beschäftigte sich der DSP-Kurs der 9. Klassen,
welcher im ersten Schuljahr aktiv war, mit dem Thema Castingshow und Magersucht.
Es fand nur eine schulinterne Aufführung vor den restlichen Schülern der 9. Klassen statt.
Der Kurs DS9 in der Anfangsbesetzung
Freitag, 10. September 2010
2010/11 - Rockoper "FAUST" - 4 Schülerinnen waren hautnah dabei
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| Ein einzigartiges Erlebnis für unsere 4 Mädels der 12. Klasse: Lisa Braun, Sophia Noack, Jennifer Skutnik und Franziska Otto (v.l.) |
Am 08.09.2010 tanzten sie als Hexen in der Walpurgisnacht, des bekannten Stückes „FAUST“ im Waschhaus Potsdam eifrig über die Bühne. Es war für sie eine super tolle und aufregende Erfahrung. Die Darsteller waren alle sehr offen und sympathisch und konnten gut mit den Schülerinnen arbeiten.
Am 2./3. November wird die Rockoper „FAUST“ im Kleistforum Frankfurt nochmals aufgeführt, wobei ebenfalls Statisten gesucht werden. Wer Lust hat dort mitzumachen, meldet sich einfach bei Frau Steinhagen.
Eingestellt von H.Steinhagen
Kategorien: Sonstiges 2010
Freitag, 2. Juli 2010
2009/10 - Lysistrata (DS ??)
Das Komplott der Weiber gegen den Krieg
Tolle "Lysistrata"-Inszenierung des Albert-Schweitzer Gymnasiums
(Eisenhüttenstadt/jp) Einen lang anhaltenden Beifall gab es am Donnerstag Abend im Friedrich-Wolf-Theater für die Schülerinnen und Schüler des Kurses "Darstellendes Spiel" am Albert-Schweitzer Gymnasium.
Sind ja nun deren Inszenierungen für ihre Güte, Aktualität und inhaltliche Brisanz bekannt, setzten die jungen Mimen mit Aristophanes´ "Lysistrata" noch eins drauf, wählten die Form der Komödie, um ihre Stimme gegen den Krieg und dessen Initiatoren zu erheben. Dabei ist es den Schülern von Heike Steinhagen meisterlich gelungen, den antiken, aber nach wie vor interessanten Stoff mit jugendlichem Esprit in die Gegenwart zu transponieren. Witzige Dialoge provozierten immer wieder Lachsalven im Zuschauerraum, auch so manchen Szenenapplaus für besonders gelungene Einlagen, wenn zum Beispiel die Krieg führenden Männer begreifen müssen, dass es auch noch andere wichtige Dinge gibt und die Verweigerung der Frauen sie mangels erotischer Betätigungsmöglichkeiten offensichtlich an den Rand des Priapismus bringt.
"Seit März haben wir dieses Stück in Rekordzeit einstudiert", sagte Heike Steinhagen,
"und wir konnten dafür auch Statisten aus der neunten und zwölften Klasse gewinnen."
Zu den begeisterten Zuschauern im Saal gehörten Heike Rosick und Angela Herrmann, sie fanden es phantastisch, dass die Jugendlichen sich an so einen Stoff heran wagten, nicht des kriegerischen Hintergrundes wegen, sondern hinsichtlich des erotischen Hintergrundes, dessen sprachliche und spielerische Umsetzung ihnen ganz toll gelang. "Sie haben es genau auf den Punkt gebracht", so Heike Rosick. "Ich ziehe den Hut vor den jungen Leuten", sagte die Essenerin Angela Herrmann, "dieses Thema so öffentlich vor ihren Eltern zu präsentieren, war schon eine starke Leistung."
Dass die Auswahl an Stücken groß war, erklärte Laura Daßdorff (Palmolive), man habe sich aber für "Lysistrata" entschieden, weil es eine Komödie sein sollte. "Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht", fügte Nadja Steinert, die die Rolle der sportlichen Spartanerin Lampito übernommen hatte, hinzu, "wir haben als Vorlage ein Stück übernommen, das bereits vor sieben Jahren an unserer Schule gespielt wurde, die Dialoge ungeschrieben und an uns angepasst." Manchmal sei es jedoch etwas stressig gewesen, einige Szenen umzusetzen. Auf die Frage, ob so ein Handeln der Frauen auch heute möglich wäre, antworteten beide, sie glauben nicht, dass heute alle Frauen dabei mitziehen würden.
"Dieses lustige Stück passt auch richtig gut zu unserer Truppe", sagte Marian Nerlich (Kinesias, Ehemann von Helena), "obwohl es für mich manchmal schwierig war, mich in die Rolle des Deppen einzuspielen." Es sei schließlich nicht leicht, sich von seiner Frau heiß machen zulassen, um dann letztlich knallhart abgewiesen zu werden. Das Thema würde auch ganz gut zum allgemeinen Mann-Frau Klischee passen, fügte Johannes Kurz (Engel) hinzu. Im bereitete das Schreiben der Texte besonders viel Spaß, auch die Überlegungen zu Kostümen und Requisiten seien sehr anregend gewesen.
So gab es zum Schluss nicht nur viel Applaus, sondern auch ein großes Dankeschön an Heike Steinhagen sowie das Technikteam des Friwo, das die jungen Schauspieler hervorragend unterstützte. Schade nur, dass die Inszenierung nun in der Versenkung verschwindet, sie wäre es wert, weiter aufgeführt zu werden.
Eingestellt von Rick
Kategorien: History
Dienstag, 6. April 2010
2009/10 - Gülle(n)-ein unmoralisches Angebot (DS 13)
Schon lange hat das Theaterspielen am Albert-Schweitzer-Gymnasium Tradition, sowohl im Deutschunterricht als auch im Fach Darstellendes Spiel.
Sogenannte Klassiker, Comedy oder selbstgeschriebene Stücke – der zeitliche Umfang einschließlich der Lernumfang bei den Rollen nimmt zu. Wer trotz der Anstrengungen dieses Fach wählt, wird auf verschiedene Weise entschädigt. Zwei Kursteilnehmerinnen berichten:
Vera Svenson (18 Jahre alt und Schülerin des Albert-Schweitzer-Gymnasiums):
Seit der 11. Klasse entschied ich mich für das Fach Darstellendes Spiel. in diesem Jahr, meine 13. Klassenstufe, proben wir für unseren Auftritt „Gülle(n) – ein unmoralisches Angebot“
Elisa Lehmann (19 Jahre alt und in der 13. Stufe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums):
Wir proben an dem neuen Stück in Anlehnung an ein Stück von Dürrenmatt seit September 2009. Schon Ende der 12. Klasse haben wir überlegt, welches Stück wir im kommenden Schuljahr einstudieren wollen. Verschiedene Vorschläge wurden von unserer Lehrerin Frau Steinhagen und von uns Schülern eingebracht, schließlich haben wir uns für „Gülle(n) – ein unmoralisches Angebot“ entschieden.
Es handelt sich um ein gesellschaftskritisches Stück. Eine betagte Milliardärin kommt nach 40 Jahren Abwesenheit zurück in die Stadt Güllen, in der sie aufgewachsen ist. Ihr Ziel ist, Rache zu üben an Menschen, die sie kannte, ihren Jugendfreund und Leute, die sie in ihrer Kinder- und Jugendzeit peinigten.

Ein Rachestück, was daran ist für euch reizvoll?
Vera Svenson:
Wir haben uns sicher auch für dieses Stück entschieden, weil ein Großteil von uns das schon im Leistungskurs Deutsch behandelt hatte. Zum anderen sind gesellschaftskritische Stoffe interessant und enthalten Lehren. Man erfährt, wie Menschen sich zum Negativen verändern und was diese ihren Mitmenschen und der Umwelt damit antun können. In unserem Stück geht es darum, was alles für Geld käuflich ist, auch Werte, wie Gerechtigkeit. Welche Anziehung übt Geld auf Menschen aus? Hängt das Glück eines
Menschen vom Geld ab?
Was gefällt euch am Fachbereich Darstellendes Spiel?
Elisa Lehmann:
Das Fach Darstellendes Spiel macht Spaß. Im vergangenen Jahr führten wir das Stück „20 Minuten“ auf, in dem es um den Amoklauf an unserer Schule ging. Das war und ist ja auch ein gesellschaftskritisches Thema. In der elften Klasse haben wir mehr Comedy gemacht, Commedia dell’arte und Theatersport.
In jedem Fall diskutieren wir viel über Inhalte, tauschen unsere Meinungen zum Stoff aus und darüber, was und wie wir es dem Publikum rüber bringen wollen. Das fördert die Lust am Spiel. Unser Kurs ist dadurch zusammengewachsen.
Vera Svenson:
Theaterspielen begeistert mich, weil ich immer ein bisschen davon träume, in anderen Zeiten gelebt zu haben. Das Theaterspiel gibt mir die Möglichkeit, eine vollkommen andere Person zu sein. In Sprech- und Körperübungen kann ich an mir arbeiten. Das sind für mich tolle Erfahrungen. Deshalb möchte ich auch später gern einmal professionell am Theater arbeiten.
Elisa Lehmann
Ich persönlich möchte weder einen Schauspielberuf noch einen Beruf in Richtung Theater ergreifen, aber mir macht es Spaß, in andere Rollen zu schlüpfen, mich auszuprobieren und wenn man dann bei Auftritten auf der Bühne steht, das Publikum begeistert mitgeht und ich das Ergebnis anschließend auf DVD sehen kann, dann habe ich ein gutes Gefühl.
Ist euer gewählter Fachbereich innerhalb des Unterrichtsgeschehens anerkannt?
Elisa Lehmann:
Das Unterrichtsfach Darstellendes Spiel ist vom Stundenplan, also von der Anzahl der Stunden her gesehen,den anderen Fächern gleichgestellt. Wir Kursteilnehmer haben pro Woche genau 3 Stunden Darstellendes Spiel, wie wir auch 3 Wochenstunden Biologie haben. Aber diese Stundenzahl reicht oft nicht aus. So gibt es weitere Probenachmittage, auch mal ein Probe–Wochenende, um für die Aufführungen sicher
zu sein.
Vera Svenson
Zu unseren Aufführungen sind viele Lehrer und Schüler des Gymnasiums anwesend.

Wann und wo genau findet eure diesjährige Theateraufführung statt?
Vera Svenson
Am 15. April 2010, um 19.30 Uhr in der Aula vom Albert-Schweitzer-Gymnasiums. der Eintritt ist frei, aber wir freuen uns über jede Spende, die dann unserem Abi - Ball zugute kommt.
Das Gespräch führte
Sogenannte Klassiker, Comedy oder selbstgeschriebene Stücke – der zeitliche Umfang einschließlich der Lernumfang bei den Rollen nimmt zu. Wer trotz der Anstrengungen dieses Fach wählt, wird auf verschiedene Weise entschädigt. Zwei Kursteilnehmerinnen berichten:
Vera Svenson (18 Jahre alt und Schülerin des Albert-Schweitzer-Gymnasiums):
Seit der 11. Klasse entschied ich mich für das Fach Darstellendes Spiel. in diesem Jahr, meine 13. Klassenstufe, proben wir für unseren Auftritt „Gülle(n) – ein unmoralisches Angebot“
Elisa Lehmann (19 Jahre alt und in der 13. Stufe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums):
Wir proben an dem neuen Stück in Anlehnung an ein Stück von Dürrenmatt seit September 2009. Schon Ende der 12. Klasse haben wir überlegt, welches Stück wir im kommenden Schuljahr einstudieren wollen. Verschiedene Vorschläge wurden von unserer Lehrerin Frau Steinhagen und von uns Schülern eingebracht, schließlich haben wir uns für „Gülle(n) – ein unmoralisches Angebot“ entschieden.
Es handelt sich um ein gesellschaftskritisches Stück. Eine betagte Milliardärin kommt nach 40 Jahren Abwesenheit zurück in die Stadt Güllen, in der sie aufgewachsen ist. Ihr Ziel ist, Rache zu üben an Menschen, die sie kannte, ihren Jugendfreund und Leute, die sie in ihrer Kinder- und Jugendzeit peinigten.

Ein Rachestück, was daran ist für euch reizvoll?
Vera Svenson:
Wir haben uns sicher auch für dieses Stück entschieden, weil ein Großteil von uns das schon im Leistungskurs Deutsch behandelt hatte. Zum anderen sind gesellschaftskritische Stoffe interessant und enthalten Lehren. Man erfährt, wie Menschen sich zum Negativen verändern und was diese ihren Mitmenschen und der Umwelt damit antun können. In unserem Stück geht es darum, was alles für Geld käuflich ist, auch Werte, wie Gerechtigkeit. Welche Anziehung übt Geld auf Menschen aus? Hängt das Glück eines
Menschen vom Geld ab?
Was gefällt euch am Fachbereich Darstellendes Spiel?
Elisa Lehmann:
Das Fach Darstellendes Spiel macht Spaß. Im vergangenen Jahr führten wir das Stück „20 Minuten“ auf, in dem es um den Amoklauf an unserer Schule ging. Das war und ist ja auch ein gesellschaftskritisches Thema. In der elften Klasse haben wir mehr Comedy gemacht, Commedia dell’arte und Theatersport.
In jedem Fall diskutieren wir viel über Inhalte, tauschen unsere Meinungen zum Stoff aus und darüber, was und wie wir es dem Publikum rüber bringen wollen. Das fördert die Lust am Spiel. Unser Kurs ist dadurch zusammengewachsen.
Vera Svenson:
Theaterspielen begeistert mich, weil ich immer ein bisschen davon träume, in anderen Zeiten gelebt zu haben. Das Theaterspiel gibt mir die Möglichkeit, eine vollkommen andere Person zu sein. In Sprech- und Körperübungen kann ich an mir arbeiten. Das sind für mich tolle Erfahrungen. Deshalb möchte ich auch später gern einmal professionell am Theater arbeiten.
Elisa Lehmann
Ich persönlich möchte weder einen Schauspielberuf noch einen Beruf in Richtung Theater ergreifen, aber mir macht es Spaß, in andere Rollen zu schlüpfen, mich auszuprobieren und wenn man dann bei Auftritten auf der Bühne steht, das Publikum begeistert mitgeht und ich das Ergebnis anschließend auf DVD sehen kann, dann habe ich ein gutes Gefühl.
Ist euer gewählter Fachbereich innerhalb des Unterrichtsgeschehens anerkannt?
Elisa Lehmann:
Das Unterrichtsfach Darstellendes Spiel ist vom Stundenplan, also von der Anzahl der Stunden her gesehen,den anderen Fächern gleichgestellt. Wir Kursteilnehmer haben pro Woche genau 3 Stunden Darstellendes Spiel, wie wir auch 3 Wochenstunden Biologie haben. Aber diese Stundenzahl reicht oft nicht aus. So gibt es weitere Probenachmittage, auch mal ein Probe–Wochenende, um für die Aufführungen sicher
zu sein.
Vera Svenson
Zu unseren Aufführungen sind viele Lehrer und Schüler des Gymnasiums anwesend.

Wann und wo genau findet eure diesjährige Theateraufführung statt?
Vera Svenson
Am 15. April 2010, um 19.30 Uhr in der Aula vom Albert-Schweitzer-Gymnasiums. der Eintritt ist frei, aber wir freuen uns über jede Spende, die dann unserem Abi - Ball zugute kommt.
Das Gespräch führte
Juliane Fechner
Eingestellt von Rick
Kategorien: History
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